Siegbert Mattheis bei einem der vielen Vorträge über Gamification und Usability, hier an der FOM Hochschule © Foto: Viktor Strasse
Siegbert Mattheis bei einem der vielen Vorträge über Gamification und Usability, hier an der FOM Hochschule © Foto: Viktor Strasse

Das Leben ist zu kurz, um sich mit komplizierten Dingen aufzuhalten.

„Es könnte alles so einfach sein …“

Usability ist eine Frage des Respekts

Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchstauglichkeit (Usability) ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit und des Respekts gegenüber Ihren Nutzern. In Zeiten der zunehmenden Informationsüberflutung geht es immer mehr darum, insbesondere digitale Anwendungen wie Webseiten, Software, Apps benutzerfreundlicher zu gestalten, um erfolgreich zu bleiben.

Usability als signifikanter Wettbewerbsvorteil

Eine hohe Usability und eine zufriedenstellende Benutzerfahrung (User Experience, UX) einer Benutzerschnittstelle (User Interface, UI) sind mit Abstand die wichtigsten Faktoren im digitalen Universum und bedeuten einen signifikanten Wettbewerbsvorteil.
Eine ansprechende visuelle Gestaltung und eine intuitive Bedienbarkeit zeugen zudem von Kompetenz und binden den Anwender emotional an das Produkt.
Keine Website, Software oder App ist auf Dauer ohne eine zufriedenstellende User Experience überlebensfähig. Es sei denn, dass es kaum nennenswerte Alternativen gibt (wie z.B. Facebook). Denn gerade im Internet ist die Konkurrenz nur einen Mausklick oder Fingertipp entfernt. Ein verärgerter oder sogar frustrierter Nutzer ist dauerhaft verloren.

Da das Thema Usability und User Interface Design insbesondere für den Mittelstand in Zukunft immer wichtiger wird, haben wir dazu eine spezielle Seite eingerichtet, die sich nur dem Thema Usability und Gamification widmet: Usability für den Mittelstand

mw

Nicht nachdenken müssen

„Don’t make me think!“, ist laut Steve Krug, Autor und Usabilityexperte der ersten Stunde, das erste Gesetz der Usability. Diese Aufforderung ist auch der Titel seines Buches aus dem Jahre 2000 und hat an Aussagekraft bis heute nichts verloren.

Niemand liest gerne lange Bedienungsanleitungen.

Nur wenn wir sofort und intuitiv begreifen, was uns diese Webseite bringt und was wir als Nächstes tun müssen oder wie wir diese Software oder jenes Produkt bedienen können und alle Schritte naheliegend und möglichst selbsterklärend sind, werden wir dabei bleiben, die Software oder App kaufen oder die Dienstleistungen der Webseite weiter nutzen.

Nur dann haben wir das Gefühl der Klarheit, Übersicht und Beherrschbarkeit und diese Gefühle bereiten Zufriedenheit und Freude an einem Produkt oder einer Website.

Erfolgreicher mit Gamification

Diese Gefühle können durch sog. Gamification-Elemente und -Funktionen noch enorm gesteigert werden, sodass selbst ungeliebte oder weniger spannende, aber notwendige Tätigkeiten wie z.B. das digitale Ausfüllen von Formularen oder die Führung der Buchhaltung Spaß machen können. Und damit weitaus schneller und erfolgreicher für alle Beteiligten erledigt werden.

Seit Gründung der mattheis. Werbeagentur in Berlin arbeiten wir aus Überzeugung und mit Leidenschaft daran, Kommunikation, Software und auch Produkte für unsere Kunden und deren Kunden benutzerfreundlicher zu gestalten.

Wir sind Mitglied im German UPA, (German Usability Professionals Association e.V), dem Berufsverband der deutschen Usability und User Experience Professionals.

mw

Warum für uns Usability eng mit Gamification verbunden ist

Worum geht es?

In der Arbeitswelt wollen wir Inhalte schnell und einfach konsumieren, erfassen, lernen. Wir wollen keine Bedienungsanleitungen lesen müssen. Wir wollen unsere Zeit möglichst effektiv nutzen.

Eine gute Nutzerfreundlichkeit (Usability) oder die gesamte Nutzererfahrung (User Experience UX) lässt Sie nicht nachdenken, was oder wie Sie etwas tun müssen. Software ist intuitiv bedienbar, Inhalte (auch in Print) sind schnell erfassbar.

Gamification bringt die Freude am Lernen zurück, verankert gelernte Inhalte nachhaltig im Gedächtnis.

Die Herausforderungen in unserer heutigen digitalen Welt sind enorm groß. Ständig poppen neue Programme, neue Kanäle, neue Marketingmöglichkeiten auf. Der Informations-Overflow führt zur Orientierungslosigkeit, nicht nur im Supermarkt (mit inzwischen bis zu über 25000 Produkten. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Produktvielfalt um ein Drittel erhöht, seit 1988 sogar verdreifacht (SZ 2014)). Die Globalisierung und die ständige Verfügbarkeit von Bildern, Lebensentwürfen, Waren, Meinungen rund um die Uhr und rund um den Globus (Google, Facebook, Instagram, Pinterest) erschlägt uns.

Wir sehnen uns nach Einfachheit, ohne jedoch den gewohnten Komfort und das Gefühl, (wichtiger) Teil eines großen Ganzen zu sein, verlieren zu wollen.

Einfache Antworten haben Konjunktur, das erfahren wir täglich in den Nachrichten.

Aber zum großen Teil liegt es daran, dass die zunehmend komplexer werdenden Themen nicht anschaulich vermittelt werden und somit auch schwerer verständlich werden.

Wenn etwas nicht verstanden wird, zieht man sich auf das zurück, was man kennt und (vermeintlich) besser einschätzen kann.

Ohne zu hoch greifen zu wollen, setzen hier Usability und Gamification an.

Erklärungsbedürftige, komplexe Inhalte schnell und  einfach erfassbar zu machen, daran Freude zu haben und das Gelernte nachhaltig im Gedächtnis zu verankern, das können nutzerfreundliche Anwendungen (Usabilty) und spielerisches Vertiefen (Gamification) leisten.

Und dabei könnnen auch neue Techniken wie Virtual Reality, Mixed Reality und Augmented Reality stark unterstützend wirken.